Bogensportverein Kandel 1996 e.V.
Im Jahre 1996 wurde der Bogensportverein (BSV) Kandel von engagierten Bogensportlern gegründet. Mittlerweile haben wir mehr als 130 aktive und passive Mitglieder und sind somit einer der größten eigenständigen Bogensportvereine in Rheinland-Pfalz.
Beim BSV Kandel werden gleichberechtigt nebeneinander aller Bogenarten geschossen. Egal ob (olympischer) Recurve-, Compound-, Blank- oder Langbogen, beim BSV Kandel finden sich erfahrene Schützen, die ihr Wissen gerne weitergeben und Interessierte unterstützen. Mehr zu den verschiedenen Bogentypen gibt's etwas weiter unten.

Da wir vom Bogen- sport begeistert sind und diese Begeisterung auch weitertragen wollen, legen wir Wert auf unsere Nachwuchs-förderung und können mit Stolz auf eine große Jugendabteilung blicken.
Aber auch durch die aktive Teil- nahme des BSV Kandel an z.B dem Tag der Höfe in Kandel oder am Stadtfest Kandel wollen wir für den Bogensport interessieren.
Und wer während der Trainingszeiten bei uns auf dem Trainingsgelände vorbeischaut, findet immer einen engagierten Gesprächspartner zum Thema Bogensport.

Um unsere Freude am Bogensport mit anderen Bogenschützen zu teilen, organisieren wir jedes Jahr am letzten Sonntag im August das überregional bekannte Bienwaldturnier, dessen 6jähriges Jubiläum wir 2011 gerne mit Euch gefeiert haben. Neben dem sportlichen Wettkampf steht dabei jedes Jahr auch Spaß und der gegenseitiger Austausch im Vordergrund.
Bogenarten beim BSV Kandel

| | Langbogen Der ~ ist der MacGyver unter den Bögen: Ein Stück Schnur, ein Taschenmesser und ein Wald - alla hopp! Der Bogen ist einteilig, die Pfeilauflage ein Lederstückchen oder evtl. noch lebendig am Schützen: die Hand (wird daher häufig mit Hand- schuhen geschossen). Es ist die wohl ursprünglichste Bogenart mit handwerklich ansprechenden Exemplaren. Diese können im Rahmen von Kursen sogar selbst angefertigt werden. | | 
|
 | | Blankbogen Blankbögen bestehen heute meist aus einem Aluminium-Mittelteil und zwei Wurfarmen aus Verbund- werkstoffen. Im Gegensatz zu Langbögen sind auch moderne Pfeilauflagen und "Stummel-"Stabilisator- Gewichte am Mittelteil erlaubt. Streng verboten ist jede Art von Visier/ Zielvorrichtung (sogar die Turnieraufkleber werden aussen an den Wurfarmen angebracht, damit sie nicht zum Zielen verwendet werden können). | |  |
 | | (Olympic) Recurvebogen ~ ist die bisher einzig bei Olympischen Spielen zugelassene Bogenart. Sie besteht ebenfalls aus einem Aluminium-Mittelteil und Wurfarmen aus Verbundwerkstoff. Mechanische Visiere und komplexe Stabilisator- systeme (der typische "Stabilisatorwald" beim Blick entlang der Schießlinie oder des Ausrüstungsbereichs) sind üblich. Der Name Recurve kommt von der Form der Wurfarme. | |  |
 | | Compoundbogen Charakteristisch für den ~ ist das Seilsystem mit den Rollen an den Bogenarm- enden, das während des Zielens einen Großteil der Auszugskraft im Bogen "zwischenspeichert". Daher und wegen seiner kompakten Bauart ist der Compoundbogen weltweit der verbreitetste Jagdbogen (in Deutschland ist die Bogenjagd allerdings verboten). Das Visier verfügt über eine vergrößernde Optik und für die Sportversion gibt es neben dem Hauptstabilisator meist nur einen Seitenstabilisator.
| |  |
HK/AB/AE
Update 11.07.2011 22:35